Begrüssungsrede für Maria Brzeczyszczykiewicz
Polnischer Sozialrat


Maria Brzeczyszczykiewicz

Insbesondere begrüssen wir auch die weibliche Begleitung von Roch Czartoryski

Willkommen Maria Brzeczyszczykiewicz. Die Familie liegt uns immer sehr am Herzen, insbesondere die deutscheFamilie. Und Sie tragen als polnische Hausarbeiterin dazu bei, unsere Familien zu unterstützen. Sie helfen nicht nur unsere emanzipierten Frauen und unsere hart arbeitenden Familienväter zu entlasten, sondern helfen auch mit, dass unser Staat seine Finanzkrise in den Griff bekommt.Wir rechnen es Ihnen hoch an, dass dank Ihrer günstigen Stundenlöhne gesichert ist

- dass der Haushalt funktioniert, - dass die Haustiere ausgeführt und gefüttert werden, - dass die Kinder versorgt werden, - dass ältere kranke Familienmitglieder gepflegt werden

ohne dass die ohnehin so beanspruchten öffentlichen Kassen weiter belastet werden.Durch ihre preiswerte Arbeitskraft benötigen wir weniger Kindergarten und Hortplätze, sparen Erzieherinnen. Sie helfen mit unser Krankenversorgungssystem zu erhalten, dank Ihnen müssen weniger kostenaufwendige Pflegeheimplätze geschaffen werden und wir ersparen es uns, die Krankenkassen wie behauptet ins Minus zutreiben. Ebenso sorgen Sie dafür, dass die Kosten für Büro-, Krankenhaus-,Schulen- und Rathausreinigungen begrenzt, wenn nicht sogar gesenkt werden.Sie sind die eigentlichen Eindämmerinnen der Kostenexplosion und dasalles zu minimalem zukünftigem Eurogehalt! Und bedenken wir doch, wie Politisch das Private ist: Die Familien müssen keine Sozialabgaben für Haushaltsarbeiterinnen bezahlen und können das gesparte Geld grosszügig in den Konsum für sich, die Kinder oder für die Oma stecken, und sie sorgen in Wirklichkeit dafür, dass dieFreizeitindustrie weiter blühen kann. Sie sind es im Grunde, durch deren Einsatz unsere Wirtschaft angekurbelt wird. Bravo und Dank für den aktiven und engagierten Putz- und Pflegeeinsatz! Wer hat sie nicht gern, unsere unerschrockenen, verlässlichen und hochgebildeten Schwestern aus dem Osten? Wer hofft nicht auf ihre Devise: Hart im Nehmen, grosszügig im Geben, und alles mit der Bescheidenheit als Zier? Heute einmal sollen Sie heraustreten aus der Schattenwirtschaft. Wir begrüssen Sie herzlichst für ihre unsichtbaren Dienstleistungen in Berlin. Denn Sie sind es, die die Metropole zum Glänzen bringen! Heute sollen Sie selber -in den Fotoreporterlichtern - glänzen, stellvertretend für die vielen anderen polnischen Frauen.Wir wissen es zu schätzen, welche Dienste Sie uns allen erweisen, den Männern, den Frauen, den Kindern, den älteren Mitbürgern und Mitbürgerinnen. Ohne Sie wäre es so manchem Politiker gar nicht möglich, seine Wahlversprechungen wahrzumachen, denken wir nur an Herrn Schröder und seinen Slogan "Jedem seine eigene Putzfrau" ...seien wir ehrlich, woher soll sie denn stammen, wenn nicht aus dem Osten? Wir hoffen, auch in Zukunft verstärkt auf ihre Dienstleistungen setzen zu können. Lassen Sie sich auch weiterhin nicht abschrecken von der Festung Europa, setzen Sie weiterhin Ihre Phantasie ein, um die immer besser kontrollierten Grenzen zu überwinden, verbreiten Sie weiterhin die wunderbaren Ideen der Freizügigkeit der Märkte über die Grenzen der Schengen-Staaten hinweg. Und helfen Sie uns weiterhin mit General MeisterProper unser Grossstadtimage zu polieren.


Als Zeichen des Dankes überreichen wir Ihnen diesen Präsentkorb mit Waren von ALDI!